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Sich selbst lieben - 9 inspirierende Alltagstipps

Aktualisiert: 30. Jan.


sich selbst lieben
Sich selbst lieben - 9 inspirierende Alltagstipps

Was ist Selbstliebe?

Eine gesunde Beziehung zu dir selbst, das ist das Fundament für all deine Beziehungen und für ein erfülltes, zufriedenes und glückliches Leben.

Auch Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und Selbstmitgefühl gehören untrennbar zum Thema Selbstliebe. 

Sich selbst zu lieben – das ist die Grundlage, um glücklich zu sein mit dir und mit anderen!


Kennst du vielleicht auch diese behindernden alten Glaubenssätze?

  • „Ich vertraue mir selbst nicht.“

  • „Ich fühle keinen Selbstwert.“

  • „Ich kümmere mich immer erst um alle anderen, dann ist keine Zeit mehr für mich.“

  • „Ich fühle mich wertlos und minderwertig.“


Ich könnte diese Liste beliebig fortsetzen, denn alles was dazugehört ist ähnlich destruktiv, trägt zur Selbstzerstörung bei und hat Auswirkungen auf dein Wohlbefinden. 

All diese alten Glaubenssätze tragen nicht zum Glücklichsein bei. Im Gegenteil, diese Gedanken mindern dein Selbstbewusstsein und nähren Selbstzweifel in dir. 


Solange diese alten Glaubenssätze in dir verwurzelt sind, ist es schwer, im Leben wirklichen Selbstwert und Selbstliebe zu spüren.

 

Deshalb möchte ich dir in diesem Blogbeitrag 9 inspirierende Alltagstipps mit auf den Weg geben, die dir wirklich helfen, dich aus diesen zerstörerischen Gedanken zu befreien!

Es ist so wichtig, sie zunächst wahrzunehmen und zu entdecken, um sie dann im nächsten Schritt zu beenden oder in positive Gedanken zu transformieren.


 

In diesem Ratgeber zum Thema Selbstliebe findest du folgende Themen:


 

Ist Selbstliebe gleich Egoismus? 

sich selbst lieben
Selbstliebe - Sei im Frieden mit dir selbst!

Darf ich mich selbst lieben?

Selbstliebe heißt, im Frieden mit dir selbst zu sein, deine Schwächen zu akzeptieren und stolz auf das zu sein, was du geschafft hast, auch auf die kleinen Dinge. 

Wenn du es schaffst, in die Selbstliebe zu kommen, hast du die Möglichkeit dein Inneres zu heilen und eine gesunde Beziehung zu dir selbst aufzubauen. Damit kannst du es schaffen deinen inneren Frieden zu fühlen. 

Alles was du im Innen veränderst, wirst du im Außen, z.B. in deiner Beziehung, deiner Familie, deinen Freundschaften oder auch im Beruf gespiegelt bekommen. Es hängt immer alles zusammen.


Selbstliebe ist nicht gleich Egoismus, sondern für dich und dein Umfeld ein großes Geschenk. 

Wenn du für dich selbst dein Herz öffnest, kannst du es auch für andere tun. Und vor allem: Auch andere können es dann für dich tun, weil du genau das aussendest!


Halte einmal kurz inne, lies den folgenden Satz und fühle ihn! Schließe deine Augen dabei, atme und lass ihn in dir wirken…!


Wie würde mein Leben verlaufen wenn ich zu 100 % weiß und fühle, dass ich gut genug bin, wertvoll und ein Geschenk für diese Welt?


Kamen neue Ideen, Bilder, Sätze über dich und dein neues Ich?


Schreibe dir alle neuen, positiven Gedanken auf, hänge sie dir an den Spiegel und lies sie mehrmals täglich! Das ist der Weg zu dir!


Wenn du dich selbst liebst, kann sich so vieles in deinem Leben zum Besseren verändern! Durch diese folgenden Tipps möchte ich dir zeigen, wie du es schaffen kannst, im Alltag für dich zu sorgen, dich zu stärken, dich zu schätzen und dich damit für dein eigenes Herz zu öffnen.


Hab viele Freude dabei und sei gespannt, was sich alles verändert!



Selbstliebe, wie geht das?

sich selbst lieben lernen
Wie geht Selbstliebe?

Liebe dich selbst! 

Schätze dich selbst!

Du bist es wert!


Das klingt so leicht, wenn du das liest. Aber wie soll es gehen? 

Wie kannst du...

  • ...deinem inneren Kern näher kommen?

  • ...auf dich Rücksicht nehmen? 

  • ...dich selbst lieben?


Es ist ganz entscheidend, dass du dich selbst gut kennst und deine Bedürfnisse nicht dauerhaft unterdrückst. Manchmal ist es nötig, diese Wünsche und Bedürfnisse für dich selbst erst einmal wieder zu fühlen und wahrzunehmen. 

Nimm dir dafür Zeit und gehe nachsichtig und liebevoll mit dir um. 


Mit anderen bis du sicherlich nicht so streng und hart, wie zu uns selbst, oder?

Kennst du auch den inneren Kritiker in dir? 

Negative Gedanken und Gefühle funken im Kopf wild herum und wenn der Zug erst einmal rollt, ist er nicht zu stoppen.


Meist suchen wir dann Anerkennung und Trost im Außen, vom Partner, Freunden oder Kollegen. 

Aber all unsere Gedanken und auch unsere Gefühle macht kein anderer Mensch als du selbst.


Niemand hat die Macht, dir Gedanken oder Gefühle einzupflanzen. Sie entspringen alle aus deinem Innersten – aus deiner Gedanken- und Gefühlswelt. 


Und denke nicht, dass alle deine Gedanken wirklich von dir entstammen! Wir alle wurden konditioniert, geprägt und geformt. Die meisten Gedanken sind anerzogen, mitgegeben, vererbt oder wir denken sie, weil man eben so denkt.

Wenn du das erkennst, hast du auch die Chance, sie aufzulösen und zu entlassen.

Sei einfach kritisch und fange an, sie zu hinterfragen.

 

Deswegen sind es deine wichtigsten Aufgaben,...

  • ...dich jetzt um dich selbst zu kümmern, 

  • ...dich selbst lieben zu lernen, 

  • ...deine negativen Gedanken zu erkennen und 

  • ...dann zu befreien und neue Gedankenmuster und damit neue, gute Gefühle in dein Leben einzuladen.


Du bist wertvoll und genau richtig so, wie du bist. Wenn du das erkennst, dir Zeit für dich nimmst, in Achtsamkeit für dich und deine Bedürfnisse einstehst, dann hast du einen riesigen Teil des Berges bestiegen. 


Und dabei möchte ich dich begleiten.

Geh einen Schritt nach dem anderen, schaue dir die Übungen in aller Ruhe an.  Was ist für dich passend und wie ist es in deinen Alltag – am besten in Form eines festen Rituals – integrierbar? 


Wenn du dir Hilfe & Unterstützung wünschst, weil du das Gefühl hast, du stehst an einem Punkt, an dem du allein nicht weiter kommst, kannst du:


.


Meine Tipps für dich, sich selbst zu lieben:

Wenn du magst, nimm dir ein schönes Notizbuch und schreibe täglich auf, welche Veränderungen du bei den Übungen von Tag zu Tag verspürst. 


sich selbst lieben lernen
Dein schönes Notizbuch für mehr Selbstliebe
  • Welche Gefühle kommen?

  • Spürst du körperliche Symptome, Verspannungen?

  • Kommen Erinnerungen auf?


Beobachte genau und schreibe dir alles auf!

Interessant wird es, wenn du in einigen Tagen oder Wochen die Übungen in deinen Alltag integriert hast und dann schaust, was sich alles verändert hat!



1. Negative Gedanken stoppen

sich selbst zu lieben
Stoppe negative Gedanken!

Bevor du negative und limitierenden Gedanken über dich selbst, über dein Können, über deine Fähigkeiten oder über deinen Körper stoppen kannst, musst du sie erst einmal erkennen

Wenn du einmal beginnst, darauf zu achten, wie abwertend du ständig selbst mit dir sprichst, wirst du dich erschrecken und erkennen, wie sie deinen Tag bestimmen.


Deshalb übe zunächst aufmerksam zuzuhören, was du über dich denkst und was du dir ständig einredest und erzählst.


Glaubenssätze auflösen:

„Ich vertraue mir selbst nicht.“

„Ich fühle mich wertlos und minderwertig.“

„Andere können das sowieso besser.“

„Ich bin nicht liebenswert.“

„Ich kann das nicht.“

„Ich muss das alles allein schaffen.“

„Warum immer ich.“

„Das war ja klar, dass mir das wieder passiert, ich bin es nicht wert.“


Sollten solche oder ähnliche Gedanken aufkommen, halte kurz inne und frage dich:

  • Kenne ich diese Sätze von irgendwo her?

  • Habe ich sie als Kind öfter gehört?

  • Bin ich 100% sicher, dass dieser Gedanke wahr ist!

  • Wie fühle ich mich, wenn ich diesen Gedanken glaube?

  • Wie verhalte ich mich dann anderen Menschen gegenüber, wenn ich so über mich denke?


Positive Glaubenssätze (Affirmationen) erschaffen:

Wenn du den Gedanken erfolgreich gestoppt und hinterfragt hast, versuche ihn stattdessen positiv umzukehren, auch wenn dir das vielleicht anfangs schwer fallen mag. Denke z.B.:


„Ich vertraue mir selbst.“

„Ich weiß, dass ich es wert bin.“

„Ich kann das.“

„Ich bin liebenswert.“

„Ich darf um Hilfe bitte, ich bin nicht allein.“


Frage dich nun:

  • Wer wäre ich, wenn ich die alten Gedanken nicht mehr in meinem Kopf hättest - sie einfach nicht mehr denken könnte? 

  • Gibt es Menschen in meinem Umfeld, die so positiv denken? 

  • Wie gehen sie durchs Leben? 

  • Wie wirken sie auf mich? 


Und nun überlege:

  • Wie wäre ich?

  • Wie würde ich auf andere Menschen wirken?

  • Welche Menschen würde ich anziehen?

  • Wie würden sie über mich denken?


Erinnere dich immer wieder in Situationen solcher negativer Glaubenssätze daran, wie du wärst ohne diesen Gedanken und fühle den positiven neuen Satz.

Schreibe ihn dir auf und visualisiere ihn an deinem Spiegel, Kühlschrank oder auf deinem Handy als Bildschirmschoner. Dort, wo du ihn oft siehst.


Es klingt sehr einfach, doch es ist genau deshalb so schwierig, weil du dieses negative Gedankenkarussell unterbewusst so viele Jahre trainiert hast. Du kannst dir das vorstellen, wie den Abriss eines alten und den Neubau eines neuen Gebäudes. Das geht auch nicht von heute auf morgen - diese Arbeit lohnt sich!


Sei geduldig mit dir – nur erinnere dich immer wieder aufs Neue, wenn du die alten Gedanken denkst und schmeiße sie bewusst raus aus deiner Welt


Entscheide dich neu! Du bestimmst, was du denkst!


Denn dein Gehirn unterscheidet nicht zwischen realen Erlebnissen oder Gedanken. Somit kannst du gute Gefühle und positive Gedanken trainieren.


"Alles was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken." Buddha

Wenn du nach einigem Üben das Gefühl hast, der ein oder andere alte Glaubenssätze ist zu mächtig und du benötigst Hilfe, dann melde dich gern bei mir.



2. Was liebst du im Leben?

Mach dir Gedanken, was du im Leben wirklich liebst. Woraus ziehst du Kraft, Energie und Freude?


  • Setze dich an einen Ort, an dem du Ruhe und Zeit für dich hast. Vielleicht möchtest du eine schöne Musik dazu hören?

  • Schließe deine Augen und nimm dir 3-5 Minuten Zeit für diese Übung.

  • Atme zu Beginn der Übung mehrmals tief ein und wieder tief aus.

  • Du kannst zur Einstimmung  die „Anbindungsübung an Mutter Erde und die universelle Quelle“ anhören, die ich dir hier in Kürze verlinken werde.

  • Sage dir jetzt in Gedanken oder laut:


Liebe dich selbst
Was liebe ich?

ICH LIEBE...

und setze ein, was du im Leben liebst! Das können ganz verschiedene Dinge sein wie zum Beispiel 

....den Wald, das Meer, die Berge, Pflanzen, eine besondere Musik, bestimmte Filme, dein Lieblingsessen, dein Lieblingssport, ein Treffen mit deiner besten Freundin oder Freund…


  • Lasse bei jeder einzelnen Sache die du aufzählst, das Gefühl, was du damit verbindest, aufkommen und sich im Körper ausbreiten.

  • Nimm dir wirklich Zeit für jede einzelne deiner geliebten Sachen und flute deinen Körper und deine Aura mit diesem Gefühl.

  • Wenn du fertig bist, lasse die Gefühle noch ein wenig wirken und schließe die Übung mit einigen tiefen Ein- und Ausatemzügen ab.

Sollte es im Laufe des Tages Momente geben, in denen du dich unwohl fühlst, erinnere dich an diese Übung. Du kannst sie überall durchführen und dich in die guten Gefühle versetzen.


Du bist der einzige Mensch in deinem Leben, der deine Gefühle fühlen und deine Gedanken denken kann. Sei dir dieser Macht bewusst. Du kannst sie bestimmen!



3. Das Leben liebt mich!

Ich möchte dich zu diese Selbstliebe-Übung inspirieren, in der es darum geht, DIR zu sagen, dass du geliebt bist.


Möglicherweise fällt dir dies deutlich schwerer, als Dinge zu benennen, die du liebst. 


Aber das ist ganz normal, wenn Selbstliebe, Selbstwert oder auch Selbstvertrauen ein Thema für dich sind. Genau deshalb ist es so wichtig, diese Übung in deinen Alltag zu integrieren.


  • Komme wieder an einen Ort, an dem du Ruhe und Zeit für dich hast.

  • Mache es dir gemütlich und atme mehrere Male tief ein und tief aus.

  • Auch hier kann dir wieder die vorher genannte „Anbindungsübung an Mutter Erde und die universelle Quelle“ helfen (wird in Kürze verlinkt). 


Was du heute brauchst ist ein kleiner Spiegel oder stelle dich vor deinen Spiegel.


Liebe das Leben
Das Leben liebt dich!
  • Schau in deinen Spiegel, nimm noch mal einen tiefen Atemzug und sage zu dir selbst: 

  • Das Leben liebt mich“ und atme dann tief aus.

  • Versuche diese Übung zehnmal zu wiederholen.


Beobachte genau, wie es dir dabei geht: 

  • Zeigen sich körperliche Empfindungen oder Schmerzen?

  • Kommen Gefühle und Emotionen auf?

  • Oder spricht dein Verstand mit dir und fragt, was du für einen Blödsinn machst?


Wenn du möchtest, kannst du die Reaktionen deines Körpers, deine Emotionen oder Gedanken dazu in deinem Notizbuch notieren und schauen, ob und wie sich die Reaktionen über mehrere Tage verändern.

„Die Liebe ist die große wundersame Heilung. Uns selbst zu lieben lässt Wunder geschehen.“ Louise Hay

4. Worauf bin ich stolz? Was schätze ich?

Wie geht Selbstliebe
Worauf bin ich stolz?

Eine weitere Übung, das Bild über dich zum Positiven zu verändern - hin zu mehr Selbstfreundlichkeit-  ist diese:

Sage Dir, was du an dir schätzt beziehungsweise worauf du stolz bist.


Falls dir das nicht so leicht fällt, fange klein an und steigere dich über die nächsten Tage!!! Das schaffst du ganz bestimmt!


Überlege dir Eigenschaften, Dinge, Handlungen, Verhaltensweisen oder Ähnliches, auf die du stolz sein kannst, beziehungsweise die du sehr an dir schätzt! Sieh auch hier kleine Erfolge und sei stolz auf dich!

Sei stolz darauf wie du...:

  • ...den Alltag meisterst, 

  • ...deinen Job erledigst, 

  • ...deine Kinder & Familie versorgst, 

  • ...dich einbringst für andere Menschen & Projekte 

  • ... freundlich deinen Mitmenschen begegnest und ihnen dadurch etwas gibst!  ...

Es gibt sicherlich noch ganz viele andere Dinge, die auf dich passen und zufreffen. Schreibe dir einige Erfolge auf.


  • Suche dir nun wieder einen Ort, an dem du für einige Minuten Zeit und Ruhe für nur dich hast. 

  • Vielleicht möchtest du eine wieder schöne Musik dazu hören?

  • Schließe deine Augen und nimm dir 3-5 Minuten Zeit für diese Übung.

  • Atme zu Beginn der Übung mehrmals tief ein und wieder tief aus. Du kannst zur Einstimmung  die „Anbindungsübung an Mutter Erde und die universelle Quelle“ anhören, die ich dir hier in Kürze verlinken werde.


Sage dir: 

„Ich bin stolz auf mich, weil…“

„Ich schätze an mir, dass ich…“

Nun zähle die Eigenschaften Dinge etc. auf, die du an dir schätzt und die du dir eben notiert hast. 


Wenn du fertig bist, fühle, wie es dir geht und atme noch einige Male tief ein und aus!

Öffne dann langsam deine Augen!

Frage dich und schreibe es vielleicht sogar in dein schönes Notizbuch: 

  • Wenn ich mich nicht anerkenne, wer soll es dann tun? 

  • Und wenn ich mich nicht anerkenne, kann ich dann Anerkennung von außen erwarten oder gar annehmen?



5.Dankbarkeitsübungen

Sei dankbar!
Dankbarkeitsübungen beruhigen!

Dass Dankbarkeit gut tut, wissen und fühlen wir alle. Aber mittlerweile konnte dies auch über wissenschaftliche Forschungen nachweisen werden, dass Dankbarkeit die Nerven entstresst und nachweislich beruhigt. Die Zellregulation wird angekurbelt, das Immunsystem gestärkt und sogar Entzündungsmarker und der Blutdruck können sinken. Wer dankbar ist, leidet weniger unter Schlafstörungen, Angst, Depressionen und

anderen körperlichen Symptomen.


Erinnere dich an Menschen in deinem Leben, denen du dankbar bist. Dies können Menschen sein, die dich in entscheidenden Momenten deines Lebens begleitet haben, dich unterstützt oder inspiriert haben. Es können aber auch die kleinen Begegnungen am Tag sein, für die du Menschen für einen netten Augenblick, ein schönes Gespräch oder andere Dinge dankbar sein kannst.


Vielleicht bist du aber auch für den Regen, den Sonnenschein, den Schmetterling, der auf deinem Blumenkasten saß oder ganz andere wundervolle Kleinigkeiten dankbar?


Gehe den heutigen oder gestrigen Tag in Gedanken noch einmal durch und sei dankbar für die kleinen und großen Wunder, die dir begegnet sind.


  • Suche dir wieder einen ruhigen Ort an dem du für einige Minuten Zeit nur für dich hast.

  • Lege beide Hände auf dein Herz, schließe die Augen und atme tief ein und tief aus. Das wiederhole mehrere Male.

  • Verbleibe für einige Minuten in diesen Gedanken der Dankbarkeit und lasse sie sich mit jedem Atemzug in deinem Körper ausbreiten.

  • Stell dir vor, wie du die Dankbarkeit durch deine tiefe Atmung in jede Zelle deines Körpers einatmest. Sie breitet sich in deinem Körper und um dich herum aus. So, als würdest du darin baden.

  • Lass die Dankbarkeit bildlich von der Spitze deines Kopfes bis in die Füße fließen und sich ausbreiten. Wenn du magst, kannst du dir dies auch in Verbindung mit einer Farbe oder schönem Licht vorstellen.

  • Genieße das so lange, wie du magst und öffne dann langsam wieder deine Augen.


Mit dieser Übung ist es möglich, sehr effektiv und schnell deine Energie wieder anzuheben. Besonders wirksam ist diese Übung am Abend vor dem Einschlafen.


Frage dich:

Wofür bin ich heute dankbar? Schreibe dir diese Dinge auf einen Zettel, den du an deinem Bett liegen hast. Du wirst sehen, von Abend zu Abend wird dir diese Übung leichter fallen. Es geht darum, den Fokus auf die schönen Dinge im Leben zu schärfen, diese zu erkennen und sie dann in Dankbarkeit anzunehmen und auch im Nachhinein wirken zu lassen. 


„Dankbarkeit und Liebe sind Geschwister.“ Christian Morgenstern

Du hast es verdient!


Mehr Informationen, wie du dir deine positive Zukunft kreierst, findest du auf meiner Seite Visionieren & Manifestieren.



6. Verwöhne dich jeden Tag!

Wer ist der wichtigste Mensch ist deinem Leben? Das bist DU!

Wieviel Zeit nimmst du dir am Tag für dich, deine Bedürfnisse, Wünsche und die Dinge, die dir wirklich gut tun?


Klar, geht ja auch nicht - da sind Familie, die Arbeit, der Verein, du kümmerst dich nach der Arbeit auch noch ehrenamtlich um andere Menschen oder Angehörige. Wenn du nach Hause kommst, warten Kinder, Mann und Haushalt…


Und wo bleibst du?


Welche Momente am Tag kannst du dir schaffen, die nur für dich sind?

Lerne dich selbst zu lieben
Zeit nur für dich! Das ist Selbstliebe!
  • Genieße eine schöne Tasse Tee oder Kaffee!

  • Gönne dir einen kurzen Spaziergang!

  • Steige in die heiße Badewanne!

  • Höre deine Lieblingsmusik!

  • Nimm dir ein schönes Buch!

  • Oder genieße deine Lieblingsmeditation und komme ganz bei dir an!


Plane jeden Tag Zeit nur für dich ein! 

Es hat etwas damit zu tun, was und wieviel du dir wert bist!


7. Vergebungsritual

Vergib dir und anderen!


Wieso kann dir Vergebung helfen, in die Selbstliebe zu finden?


Wenn jemand in deinem Leben eine Grenze überschritten hat, die bei dir zu unangenehmen Gefühlen, wie Wut, Frustration oder Trauer geführt hat, dann gehst du – ob du willst oder nicht – eine emotionale Bindung zu demjenigen ein.


Dieses Erlebnis verbindet euch durch unsichtbare energetische Bänder, die solange sie bestehen, eine Wirkung auf dich und auch auf den anderen haben. Du lebst diesbezüglich in der Vergangenheit und bist unfrei!


Solange du in der Wut oder der Verletzung feststeckst und nicht bereit bist, diese Gefühle loszulassen, kannst du deine negativen Gefühle nicht verarbeiten. Du hältst dadurch den Schmerz fest obwohl du genau diesen nicht mehr fühlen möchtest.


Tatsächlich zeigen psychologische Studien, dass Menschen, die an ihrem Frust, der Trauer oder der Wut festhalten, über lange Zeit, sogar über Jahre in ihren Emotionen verstrickt sind.


Ohne Vergebung bleibst du das Opfer und dein Gegenüber der Täter. Eine Heilung für dich, deine Beziehung zu diesem Menschen aber auch zu anderen Menschen wird dadurch sehr schwer. Es hängt energetisch einfach etwas fest.


Vergebung heißt nicht, dass das Handeln des Anderen dadurch für Richtig befunden wird. Auch nicht, dass du es vergessen sollst. Es geht darum, dass du dir deine volle Energie zurückholst und nicht mehr in der Vergangenheit mit diesem Menschen oder der Situation verbunden bist.


Vergebung ist Selbstliebe
Lass alten Schmerz los!

Durch Vergebung kann alter Schmerz gehen. Wenn du den Schmerz, die Wut oder die Trauer befreit hast, wirst du frei sein für eine Zukunft in Selbstliebe, Leichtigkeit und Freude. 


Wenn es eine Situation in deinem Leben gibt, zu der es dir sehr schwer fällt, jemandem zu vergeben, kannst du folgendes Vergebungsritual durchführen:


  • Suche dir wieder einen ruhigen Ort an dem du für einige Minuten Zeit nur für dich hast.

  • Lege beide Hände auf dein Herz, schließe die Augen und atme tief ein und tief aus. Das wiederhole mehrere Male. Durch die Situation, in der dich jemand verletzt hast, bist du mit demjenigen verbunden und zwar solange, bis du diese energetischen Bande abgelöst, ihm vergeben hast.

  • Fühle in und um deinen Körper herum, wo gibt es Stellen, die eine Verbindung zu dem Menschen haben. Vielleicht fühlst du einen Schmerz, vielleicht siehst oder fühlst du auch eine Art Band oder eine andere Verbindung, die von dir zu demjenigen besteht.

  • Dann bitte darum, dass diese Verbindung durch die universelle Kraft, durch die Quelle oder durch andere Helfer (vielleicht durch deinen Schutzengel, inneren Führer...) aber auch durch deine bewusste Entscheidung, getrennt wird und du alle Heilung erfährst, die jetzt in diesem Moment für dich notwendig ist. 

  • Stelle dir vor, wie du so jede einzelne Stelle in deinem Körper genau untersuchst, an der du eine Verbindung fühlst und bitte um die Ablösung und stelle dir bewusst vor, wie du dich davon befreist.

  • Wenn du das Gefühl hast, du hast deinen Körper und deine Seele von allen Banden befreit, dann verbleibe für einige Minuten in diesen Gedanken der Freiheit und lasse sie sich mit jedem Atemzug in deinem Körper ausbreiten.

  • Du kannst nun, wenn es dir möglich ist, noch die folgenden Sätze mindestens 3 x  wiederholen:

  • “Ich vergebe! Ich bin jetzt frei!”

  • Genieße die Wirkung und öffne dann langsam wieder deine Augen.

„Du vergibst für dich, weil es dich befreit. Es ermöglicht dir, dem Gefängnis zu entkommen, in dem du dich befindest.“ Louise Hay

8. Sag NEIN

In der heutigen schnelllebigen Welt, in der wir von Verpflichtungen, sozialen Erwartungen und ständiger Erreichbarkeit überflutet werden, fällt es besonders schwer, Nein zu sagen. 


Klare Grenzen zu setzen und sich selbst gegenüber respektvoll zu sein, ist aber so wichtig für dein Wohlbefinden. Wenn du Nein sagst und genau abwägst, ob du eine Bitte zu oder absagst, ist es ein Ausdruck von Selbstfürsorge und damit von Selbstliebe, wenn du merkst, dass du andernfalls deine eigenen Grenzen überschreiten würdest.


Warum ist es so schwer NEIN zu sagen:

  • Du möchtest nicht unsympathisch sein?

  • Es könnte sein, dass du nicht mehr gemocht wirst, wenn du NEIN sagst?

  • Du könntest Schuldgefühle bekommen, wenn du NEIN sagst?


Oftmals ist ein JA für Andere ein NEIN gegen dich.

  • Eigentlich bist du nicht der Stimmung, dich mit einer Freundin zu treffen?

  • Du hast dich auf einen freien Abend gefreut, aber das Telefon klingelt und du sagst zu, etwas zu unternehmen, worauf du eigentlich keine Lust hast?


Warum?

  • Dein Umfeld kennt es von dir nicht, dass du NEIN sagst.

  • Du bist immer nett und hilfsbereit.

  • Alle anderen gehen erstmal vor.

  • Die anderen könnten enttäuscht sein.

  • Man könnte dich für egoistisch halten.


Indem du lernst, Nein zu sagen, gibst du dir die Freiheit, dich auf deine eigenen Bedürfnisse zu konzentrieren. 


Das soll nicht heißen, dass du ab heute nur noch an dich denken sollst, aber überlege in Zukunft bei Bitten und Anfragen, die an dich herangetragen werden, ob du wirklich und aus vollem Herzen JA sagen möchtest oder ob du innerlich eigentlich ein klares NEIN fühlst.


In diesem Fall sage nicht sofort zu, erbitte dir Bedenkzeit, melde dich am nächsten Tag und dann teile mit, dass es für dich nicht passt, wenn es sich nicht stimmig anfühlt.


Es ist eine wirklich große Übung, zumal dein Umfeld deine Hilfsbereitschaft kennt. 

Übe jeden Tag mit kleinen Schritten.

Es geht auch hier um deinen Selbstwert, deine Selbstachtung und damit um deine Selbstliebe, denn damit achtest du auf deine Bedürfnisse!



9. Als ich mich selbst zu lieben begann  

sich selbst lieben lernen
Als ich mich selbst zu lieben begann!

Dieses wundervolle Gedicht ist so tiefgehend und inspirierend, dass ich es hier an dieser Stelle als einen schönen Abschluss dieser Selbstliebe - Tipps mit dir teilen möchte. Du findest es im Blogbeitrag Als ich mich selbst zu lieben begann.


Ob es wirklich von Charlie Chaplin geschrieben wurde oder abgewandelt ist, ist unklar, aber entscheidend ist der Inhalt.


Genieße es - es versetzt dich in eine besondere Stimmung!



FAZIT: Dein tägliches Ritual

Selbstliebe lernen
Dein tägliches Ritual für mehr Selbstliebe

Ich habe dir hier verschiedene Tipps und Übungen vorgestellt, die du zum Thema Selbstliebe, d.h. zum BEI DIR ANKOMMEN, täglich anwenden kannst.


Das Erschaffen deines täglichen Rituals aus einer Kombination von Übungen aus Dankbarkeit, Vergebung, bewusstem Hinterfragen deiner Gedanke und Selbstfürsorge ist sehr kraftvoll und hilfreich, dein Leben zu mehr Glück und Zufriedenheit zu verändern.


Kombiniere die Übungen für dich so, wie es dir sinnvoll und hilfreich erscheint. Überlege, wann für dich ein guter Zeitpunkt in deinem täglichen Alltag ist, diesen Übungen einen festen Platz zu geben.


  • Gab es bei den Übungen eine oder sogar mehrere, bei denen du innere Abwehr gespürt hast? 

  • Frage dich: Warum?

  • Was sagt dir dein Ego? 

  • Wo ist es besonders laut und ablehnend?

  • Kann es sein, dass gerade diese Übung besonders wichtig für dich ist ?

  • Welche Übung hat dich besonders berührt und tut dir richtig gut?


Persönliches Wachstum findet selten im Wohlfühlbereich statt, oftmals ist es nötig, seine Komfortzone zu verlassen und sich auf unbekanntes Terrain zu begeben. Hier kannst du dich entfalten und entwickeln. 

Das regelmäßige Sportprogramm fühlt sich anfangs auch eher unangenehm an und kostet Überwindung des inneren Schweinehundes! 

So auch, wenn es darum geht, anders über dich zu denken, stolz auf deine Erfolge zu sein, Dankbarkeit zu üben und dir darüber klar zu werden, was du im Leben liebst und wer du bist! 


Wenn du dir Hilfe & Unterstützung wünschst, dann kannst du




Nimm wahr, was sich durch tägliches Anwenden dieses kleinen Rituals in dir verändert. Ich wünsche dir den Mut, dich darauf einzulassen und viel Freude beim täglichen Üben.


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